Donnerstag, 3. August 2017

[Rezension] Bookless - Wörter durchfluten die Zeit




   Bookless  
   - Wörter durchfluten die Zeit -   
(Marah Woolf)

Band 1 von 3
Format: Taschenbuch
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 302
ET: August 2013 (1. Auflage)
ISBN: 978-3-00-042614-8
Neuauflage:
ET: 20. März 2017
ISBN: 978-3841504869
Verlag: Oetinger






Never without a book: Das magische Flüstern! Sie trägt ein mysteriöses Mal in Form eines Buches am Handgelenk und kann hören, was die Bücher ihr zuflüstern. Als die 17-jährige Lucy ein Praktikum in der Londoner Nationalbibliothek beginnt, entdeckt sie Bücher, deren Texte verschwunden sind und an die sich niemand mehr zu erinnern scheint. Als die Bücher sie immer eindringlicher um Hilfe bitten, versucht Lucy dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Und Nathan, von dem sich Lucy unwiderstehlich angezogen fühlt, scheint darin verwickelt zu sein. 
(Quelle: Amazon)




 Ein Hoch auf die Panem-Challenge, denn dadurch habe ich endlich dieses Buch vom SUB befreit. Ich wusste gar nicht mehr, dass ich sogar eine signierte Ausgabe besitze 😁
Der Klapptext und das Cover hatte mich die letzte Zeit nicht mehr so angesprochen, doch da im Juli das Thema "Geschichten über Bücher" anstand, war es jetzt meine Wahl.

Der Einstieg fiel mir zunächst nicht so leicht, lag aber wahrscheinlich daran, dass ich das Buch jetzt lesen "musste" und nicht spontan danach gegriffen hatte.
Nach den ersten Kapiteln konnte mich die Geschichte aber mehr und mehr begeistern und fesseln. Sie lässt sich schnell und locker lesen und die Länge der Kapitel ist sehr angenehm.
Die Charaktere Lucy und Nathan sind interessant und werden gut dem Leser näher gebracht. Dennoch haben mich manche Dinge im Zusammenhang mit den Charakteren etwas gestört. Beispielsweise rücken alle Freunde von Lucy schnell in den Hintergrund. Lucy scheint oft zu vergessen, dass sie eine beste Freundin hat, und wendet sich lieber an Nathan, den sie eigentlich überhaupt nicht kennt und über den sie kaum etwas weiß. Diese schnelle Vertrautheit zwischen den Protagonisten hat mich immer wieder gestört, Lucy handelt für mich oft zu naiv und gutmütig. Ihr wird gesagt "Erzähl niemanden davon" und sie erzählt es sofort Nathan. Natürlich weiß sie, im Gegensatz zum Leser, nicht, welches Geheimnis er verbirgt. Ähnlich wie in einem Horrorfilm, in dem man rufen möchte "Geh nicht in den Keller!" und der Darsteller es doch tut. Vielleicht fiel es mir auch einfach schwer, mich in Lucys Situation hineinzuversetzen.
Das Buch hat einen guten Spannungsbogen und findet ein interessantes Ende, denn es macht definitiv neugierig auf mehr.

Insgesamt hat mir Band 1 der Bookless-Reihe gut gefallen, allerdings handelte mir die Protagonistin  manchmal zu unüberlegt. Die Geschichte wird mir leider nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben, dafür hat sie mich zu wenig mitgenommen. Dennoch bin ich gespannt auf die weiteren Teilen. Daher gibt es eine mittlere Leseempfehlung.







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